Diese Vertragsbedingungen gelten ergänzend für alle Ausbildungsverträge, die zwischen der LebensReiter GbR,Alte Freisker Straße 14, 59069 Hamm, USt-Identifikations-Nr.: DE – im Folgenden „LebensReiter“ – und den in § 2 des Vertrags bezeichneten Kunden – im Folgenden „Kunde“ -geschlossen werden. Sie gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte mit dem Kunden in der jeweils gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen werden nicht anerkannt, es sei denn, LebensReiter stimmt ausdrücklich zu.

  • 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen

Die AGB gelten für alle Geschäfte zwischen LebensReiter und einem Kunden, unabhängig davon, ob der Kunde als Kaufmann, Unternehmer oder Verbraucher auftritt. Verbraucher ist der Kunde nur, wenn der Zweck des Lehrgangs nicht seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.

Der Lehrgang dient der Vorbereitung des Kunden auf die Teilnahme an der Prüfung zum Reittherapeuten. Die Voraussetzungen, die der Kunde zu erfüllen hat ergeben sich aus der jeweils geltenden Beschreibung des Lehrgangs durch LebensReiter. Mit der Buchung versichert der Kunde, dass er die Voraussetzungen erfüllt.

Der Lehrgang endet bei Bestehen der Prüfung mit einem Zertifikat über die Ausbildung zum Reittherapeuten. Der Kunde verpflichtet sich, bei der Nennung seiner Ausbildung den Zusatz „LebensReiter“ Reittherapeut zu führen.

  • 2 Vertragsschluss

(1) Der Kunde kann aus dem Angebot der LebensReiter GbR Lehrgänge auswählen und buchen. Vor Abschicken der Bestellung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat.

(2) Der Anbieter schickt daraufhin dem Kunden eine Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann. Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung des Kunden beim Anbieter eingegangen ist und stellt keine Annahme des Antrags dar. Der Vertrag kommt erst durch die Abgabe der Annahmeerklärung durch den Anbieter zustande, die mit einer gesonderten E-Mail (Auftragsbestätigung) versandt wird. In dieser E-Mail oder in einer separaten E-Mail, jedoch spätestens bei Lieferung der Ware, wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftragsbestätigung) dem Kunden von uns auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.

(3) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.

  • 3 Verfügbarkeit der Lehrgänge und Durchführung

(1) Die angegebenen Zeiten des Lehrgangs sind Planzeiten. Eine Änderung der Anfangs- oder Endzeiten ist in geringem Umfang möglich. Die Verlegung einer Lehrgangseinheit ist mit einer Ankündigung von 14 Tagen möglich.

(2) Sind zum Zeitpunkt der Buchung bereits alle Lehrgangsplätze belegt, teilt LebensReiter dem Kunden dies mit. Eine Buchung kommt dann nicht zustande.

(3) Sollte ein Lehrgang aufgrund zu geringer Anmeldungszahlen nicht stattfinden, behält LebensReiter sich vor, den Kunden kostenlos auf einen anderen Lehrgang umzubuchen. In diesem Fall hat der Kunde das Recht binnen 14 Tagen nach Mitteilung über die Umbuchung durch LebensReiter vom Vertrag zurückzutreten.

(4) Die Angabe der Dozenten bezeichnet die geplante Besetzung. LebensReiter behält sich vor, Dozenten auszutauschen wenn gesichert ist, dass diese gleichwertig vertreten werden.

(5) Im Falle von Mobilmachung, Naturkatastrophen, behördlichen Entscheidungen, Embargos oder Sanktionen, die die Durchführung des Vertrages behindern, ist LebensReiter für die Dauer der Behinderung von der Pflicht zur Leistung befreit.

  • 4 Eigentumsvorbehalt

Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Lehrgangsunterlagen im Eigentum des Anbieters.

  • 5 Preise und Versandkosten

(1) Alle Preise, die auf der Website des Anbieters angegeben sind, verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer. Sie umfassen die Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen des Lehrgangs, das Lehrgangsmaterial, die Prüfungsgebühr und das Zertifikat.

(2) Die Lehrgangsgebühr wird unabhängig von der tatsächlichen Teilnahme des Kunden an (allen) Einheiten fällig. Eine teilweise Teilnahme berechtigt nicht zur anteiligen Kürzung der Lehrgangsgebühr, unabhängig davon, ob der Kunde sein Fehlen zu vertreten hat.

(3) Der Versand der Ware erfolgt per Postversand. Das Versandrisiko trägt der Anbieter nur dann, wenn der Kunde Verbraucher ist.

(4) Der Kunde hat im Falle eines Widerrufs die unmittelbaren Kosten der Rücksendung zu tragen.

  • 6 Zahlungsmodalitäten

(1) Nach Eingang der Buchung stellt LebensReiter die Rechnung für den Lehrgang aus. Diese ist binnen 14 Tagen ohne Abzug von Skonto zu überweisen. Zum Beginn des Zahlungsverzuges ist keine weitere Mahnung erforderlich.

(2) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, so sind wir berechtigt, vom Eintritt des Verzuges an Zinsen iHv 5 % Punkte über dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Basiszinssatz zu fordern. Die Zahlung gilt erst dann als erfolgt, wenn sie unserem Konto gutgeschrieben wurde.

(3) Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch den Anbieter nicht aus.

  • 7 Sachmängelgewährleistung, Garantie

(1) LebensReiter haftet für die Erbringung der Dienstleistung gemäß §§ 611 ff. BGB.

(2) Der Lehrgang ist geeignet, den Teilnehmer unter den beschriebenen Voraussetzungen auf die Prüfung zum Reittherapeuten vorzubereiten, ein Anspruch auf Bestehen der Prüfung ergibt sich aus der Teilnahme nicht.

  • 8 Haftung

(1) Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Kunden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Kunden aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

(4) Die sich aus Abs. 1 und 2 ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Anbieter den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit der Anbieter und der Kunde eine Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache getroffen haben. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

  • 9 Widerrufsbelehrung

(1) Verbraucher haben bei Abschluss eines Fernabsatzgeschäfts grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht, über das der Anbieter nach Maßgabe des gesetzlichen Musters informiert. Die Belehrung über das Widerrufsrecht und das Muster um den Vertrag zu widerrufen finden Sie anliegend. Die Ausnahmen vom Widerrufsrecht sind dort geregelt. 

  • 10 Schlussbestimmungen

(1) Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften insbes. des Staates, in dem der Kunde als Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.